„Walkürenritt durch Ludwigshafen“ – Geocaching mit dem RING
10.06.2011 | Laura Wikert und Janina Hannig, Projektkoordination RING | 0 Kommentare
Ausgerüstet mit GPS-Geräten machten sich am 10. Juni 2011 Schüler der 9. Klassenstufe des Wilhelm-von-Humboldt-Gymnasiums Ludwigshafen auf den Weg zum „Walkürenritt durch Ludwigshafen“ – einer Geocaching-Aktion rund um „Die Walküre“.
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„Geocaching“ ist eine Art „moderner Schnitzeljagd“. Hier erhielten die SchülerInnen mit Hilfe von GPS-Empfängern Hinweise und Koordinaten, die sie zu kulturellen Einrichtungen der Stadt Ludwigshafen führten. Dort beschäftigten sie sich mit verschiedenen Gefühlen und Themengebieten, die in Wagners “Walküre” eine wichtige Rolle spielen. Die Herangehensweise war dabei in jeder Einrichtung eine andere: Von der literarischen über die bildend-künstlerische oder mediengestaltende bis hin zur schauspielerischen Auseinandersetzung…
So beschäftigte sich eine der vier Schülergruppen in der Stadtbibliothek Ludwigshafen mit den Begriffen „Liebe“, „Hass“, „Blindheit“ und „Triebe“ in der Literatur und verfasste Gedichte zu diesen Themen.
Die Themen „Macht“, „Egoismus“, „Besessenheit“ und “Machtkampf“ waren einer Gruppe zugeteilt, die durch die GPS-Navigation im Wilhelm-Hack-Museum landete. Dort suchten die SchülerInnen gemeinsam mit Kuratorin Theresia Kiefer nach Kunstwerken, die eben diese Begriffe thematisieren und zeichneten anschließend ihre eigenen Assoziationen zu den Kunstwerken und der “Walküre” auf.
Eine der vier Schülergruppen setzte sich im Haus der Medienbildung mit den Begriffen „Betrug“, „Begierde“, „Lüge“ und „Moral“ auseinander. Unter Anleitung von Medienpädagogin Katja Mayer entwickelten sie dazu “Standbilder” und hielten diese in einem Fotoshooting fest.
Schließlich sammelte sich eine Gruppe im Theater im Pfalzbau und studierte mit Theaterpädagoge Jürgen Esser eine kurze, selbst improvisierte Szene zu den Themenfeld „Eifersucht“ mit „Angst“, „Missgunst“ und „Rache“ ein.
Nach der Aufgabenerfüllung in den einzelnen Kulturinstitutionen versammelten sich alle Teilnehmer des „Walkürenritts“ wieder im Kulturzentrum „dasHaus“. Hier berichteten die SchülerInnen über ihre Erlebnisse und die unterschiedlichen Formen der Auseinandersetzung mit Richard Wagners Oper und präsentierten am Ende auf der Bühne ihre spannenden, kreativen Ergebnisse – ihr ganz persönliches Walkürenwerk!
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