RING Halle Ludwigshafen/Ring2013

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So entsteht ein Bühnenbild!

30.06.2011 | Projektkoordination RING | 0 Kommentare

Die Arbeit am Bühnenbild der “Walküre” läuft in den Werkstätten der Oper Halle schon auf Hochtouren. Aber was muss alles geschehen, bevor in den Werkstätten gearbeitet werden kann? Und wo liegen die Unterschiede zwischen den Bühnenbildern der “Walküre” und des “Rheingolds”?
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Wir waren neugierig und haben nachgefragt – bei der Assistentin für Bühne und Kostüm, Angela Röhl!

Was sind Ihre Aufgaben als Assistentin für Bühne und Kostüm bei der „Walküre“?

Meine Aufgabe beim „RING“ ist es, die Ausstattungsideen von Hansgünther Heyme umzusetzen. Neben der Ausstattung ist er ja vor allem für die Regie zuständig, sodass ich mich als Assistentin um die Umsetzung seiner Ideen und Vorgaben im Bereich Bühne und Kostüm kümmere. An der grundsätzlichen Ideenfindung zu Bühnenbild und Ausstattung bin ich nicht beteiligt. Ich übernehme den Modellbau, überlege die technische Umsetzung in Kommunikation mit den Werkstätten, erstelle die technischen Zeichnungen, Bildvorlagen und überwache die Produktion. Ich bin auch oft auf den Regieproben dabei, damit ich gleich reagieren kann, wenn Ideen, oder andere Spielmöglichkeiten zu realisieren sind. Außerdem kümmere ich mich um die Einrichtung der Probebühne, sowie um die Probenrequisiten und Probenkostüme.

Wie viel Vorlaufzeit wurde bis zur Fertigstellung des Bühnenbilds der „Walküre“ eingeplant?

Vor über einem Jahr habe ich erste Entwürfe von der „Walküre“ gesehen. Ich habe mit der Ausarbeitung der Umsetzung im Herbst letzten Jahres begonnen. Herr Heyme arbeitet allerdings schon länger an der „Ring“-Idee. Wir arbeiten momentan nicht nur an der „Walküre“, sondern auch schon am Bühnenbild von „Siegfried“. Die Bauprobe dazu ist schon in diesem Herbst. Das bedeutet, dann muss klar sein, wie die Ausstattung werden soll. Wenn der ganze „Ring” von Wagner auf die Bühne gebracht werden soll, ist eine Teiloper nicht losgelöst vom ganzen Zyklus zu sehen.

Wo liegen die Unterschiede zwischen den Bühnenbildern der „Walküre“ und des „Rheingolds“?

Beim „Rheingold“ gab es Bühnenelemente, die aus dem Schnürboden in sichtbarer Verwandlung hinein- und herausgefahren werden konnten, zum Beispiel „Nibelheim“ oder „Walhall“. Ansonsten wurde ein durchstehender Spielraum mit Schräge und Unterbühnenöffnung, begrenzt durch die Beleuchtungswände und die „Wand des Todes“, genutzt.
Bei der „Walküre“ werden auch Teile des „Rheingold“-Bühnenbilds wie die Totenwand, die davor befindlichen Rutschenleitern, und die Beleuchtungswände genutzt, jedoch wird es vier unterschiedliche Bildeindrücke und sogenannte Umbauten geben.

Vielen Dank für das Gespräch!

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Eine Koproduktion des Theaters im Pfalzbau Ludwigshafen und der Oper Halle in Kooperation mit der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz.

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