Pressestimmen zu “Das Rheingold”
23.11.2010 | 0 Kommentare
Deutschlandradio Kultur, 09.11.2010
„Teil eins eines sicherlich ehrgeizigen Unternehmens ist gelungen, nicht zuletzt weil eine solche Art des Musiktheaters mit deutlichen Bezügen zu besten Traditionen des Volkstheaters geeignet sein könnte, neue und jüngere Publikumsgruppen anzusprechen.“
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 07.11.2010
„(…) da platschen und plempern schon, wie es sein soll, die Rheintöchter durch ihr flaches Rheinbecken, raffen die üppigen Vivienne-Westwood-Roben, kuscheln lüstern miteinander, zicken mit Alberich herum und singen so süß und sauber und wunderselig, als sängen sie alle drei sowas schon seit Jahren an der Met.“
Frankfurter Rundschau, 08.11.2010
„Heyme betätigt sich als szenographischer Gesamtkunstwerker“
Dresdner Neueste Nachrichten, 18.11.2010
„Gerd Vogel ist Alberich, prägnant im Spiel, kraftvoll im Gesang. Besonders perfide der Gegensatz zwischen dem edlen, noblen Maß im Gesang des Baritons Gérard Kim und seinen Verbrechen als Wotan. Paul McNamara ist als Loge der Mann des Feuerzaubers, der Blendung, immer das leichte Lächeln, die Ironie und den Abstand im Klang. Und als weitere Vertreterin des großartigen Ensembles aus Halle gibt Ulrike Schneider ihre Fricka direkt, klar und kraftvoll und weiß dennoch die Facetten der Verletzlichkeit einzubringen.“
Leipziger Volkszeitung, 11.11.2010
„Mit nur drei Gästen, Gérard Kim als Wotan, Paul McNamara als Loge und Julia Faylenbogen als Erda, stellt die Oper Halle ein Ensemble, das sich wahrhaft hören und sehen lassen kann.“
Stuttgarter Nachrichten, 08.11.2010
„Heyme verliert sich nicht in Details, alles ist klar gegliedert und markant.“
Klassik.com, 08.11.2010
„Karl-Heinz Steffens ist den Sängerinnen und Sängern ein verlässlicher Anwalt, er versteht es zudem, den Spannungsbogen zu halten von den ersten kaum vernehmbaren Tönen, die aus der Tiefe aufsteigen, übergehen in die noch ungetrübte Melodik der Rheintöchter, bis hin zum hymnisch schmetternden Schluss (…).“
Badische Neueste Nachrichten, 10.11.2010
„Ein geistreiches Kammerspiel hat Heyme inszeniert, reich an klugen Details und spannender Personenführung, gut gefüllt mit Ironie auch. Ausschließlich mit jungen Sängern und schlanken Stimmen wurde die Aufführung besetzt. Zu Recht mit dem größten Beifall und Jubel bedacht wurde die Erda der wunderbaren Julia Faylenbogen, deren luxuriös
glühende Altstimme große Sinnlichkeit verströmte. Stärkste Eindrücke hinterließ ebenso der Loge des Paul McNamara: ein intelligenter Sänger mit einer schön biegsamen, gutklingend expansiven Tenorstimme.“
Fränkisches Tagesblatt, 08.11.2010
„Die gut durchdachte und organisierte Einbindung von Kindern und Jugendlichen in das Projekt ist für Hansgünther Heyme Ehrensache, auch das sonstige Begleitprogramm will Wagner-Neulinge ansprechen.“
Die Rheinpfalz, 08.11.2010
„Das Ludwigshafener Orchester, im Normalfall auf dem Konzertpodium zuhause, präsentiert sich hier als Opern-, als Wagnerorchester. Zweifel werden sehr schnell ausgeräumt.“
The European, 09.11.2010
„Hier hingegen fügten sich Genius Loci und Talent zum vitalen, phantasievollen Präludium, das neugierig macht auf mehr.“
Mitteldeutsche Zeitung, 22.11.2010
„Mit der Staatskapelle hat Karl-Heinz Steffens einen Klang entwickelt, der selbst aus der Enge des Grabens eine Tugend macht. Aus dem konturlosen Dunkel des Beginnens entwickelt sich hier das ganze Farbspektrum des Wagner-Universums, von den Wasserspielen des Rheins über die wuchtigen Schritte der Riesen und das Klirren der Schmiedehämmer bis zur majestätischen Erscheinung Walhalls wird jede Szene mit nicht nachlassender Aufmerksamkeit ausgeleuchtet.“
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